Widerspruch Muster blitzer

Beim Vergleich der Konnektivitätsstruktur des Lesens zwischen abstrakten und konkreten Wörtern wurde eine höhere Verbindungsstärke bei der abstrakten Textverarbeitung nur im Alphaband während des Zeitfensters von 550–650 ms beobachtet. Dies lässt sich durch die anwesenheit erhöhter Aufmerksamkeit in dieser Zeit für abstrakte Wörter 100 und die Tatsache erklären, dass abstrakte, im Vergleich zu konkreten, Wörtern eine ausgeprägtere sprachliche Komponente haben8. Da abstrakte Wörter weniger vorstellbar sind, könnten sie zusätzlich den vorderen Temporallappen in der Phase der Früherkennung der Wortkategorie aktivieren. Es ist wichtig zu beachten, dass der vordere temporale Lappen vermutlich eine abgestufte Spezialisierung hat, bei der der übergeordnete Teil für abstrakte und der ventromediale Teil für konkrete Wörter vorhergesagt wird. Die räumliche Auflösung dieser Studie lässt leider keine feinkörnigeren Unterscheidungen innerhalb des vorderen temporalen Lappens zu101. Dies war die einzige Verbindung, die eine größere Stärke der Konnektivität für abstraktes Wortlesen zeigte, da alle verbleibenden Unterschiede eine stärkere Verbindung beim Lesen konkreter Wörter in den Alpha- und Beta-Bändern in einem späteren Zeitfenster ausübten. Wie die Ergebnisse zeigten, wurde während des Zeitfensters von 650–750 ms vom rechten nach linken vorderen temporalen Lappen im Alphaband und vom rechten Orbitofrontal zum linken vorderen temporalen Lappen im Betaband eine stärkere Verbindung beobachtet. Darüber hinaus zeigte unsere Explorativanalyse für alle Zeitfenster ein durchgängig stärkeres Netzwerk, vorwiegend im Beta-Band, beim konkreten Wortlesen (siehe Ergänzender Materialabschnitt D). Wenn die Theorie der Kontextverfügbarkeit so erweitert würde, dass konnektivitätsabhängig e.a. konnektivitätsabhängig ist, gehen wir davon aus, dass abstrakte und konkrete Wörter in denselben Konnektivitätsmustern, aber mit unterschiedlich gewichteten Verbindungen verarbeitet werden. Daher würden unsere Ergebnisse teilweise die Kontextverfügbarkeitstheorie unterstützen. Abstrakte und konkrete Wörter werden in bihemisphärischen, teilweise überlappenden Netzwerken verarbeitet, wobei die rechte Hemisphäre als Sender und die linke Hemisphäre als Empfänger fungiert.

Die allgemein höhere Konnektivitätsfestigkeit für konkrete Wörter kann als plausible Erklärung für den in Verhaltensstudien beobachteten Konkretheitseffekt dienen (schnelleres Abrufen konkreter Wörter). Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die wenigen Studien, die eine multivariate Klassifizierung emotionaler Erfahrungen durchgeführt haben, darauf hindeuten, dass Regionen, die konventionell als unspezifisch im univariaten Sinne angesehen werden, in der Lage sind, die Erfahrung einer ausgeprägten Emotion auf einer multivariaten Ebene zu spezifizieren. Während diese Untersuchungslinie noch in den Kinderschuhen steckt, zeigt sie versprechend, über die Grenzen univariater, standortistischer Ansätze zur Analyse der Gehirnfunktion hinauszukommen. Betrachten Sie zum Beispiel die Aktivierung im medialen präfrontalen Kortex (mPFC) zu emotionalen Reizen. Meta-Analysen der fMRI-Aktivierung zeigen, dass diese Region häufig während mehrerer emotionaler Zustände involviert ist, was die mPFC als funktionelle Einheit impliziert, die von einer breiten Palette emotionaler Inhalte beschäftigt ist (Phan et al., 2002). Andererseits deuten die oben untersuchten Erkenntnisse von MVPC darauf hin, dass bei feineren räumlichen Maßstäben die Aktivität innerhalb von mPFC in der Lage ist, zwischen emotionalen Zuständen zu unterscheiden.

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